Sandsteinarten in der Region Pirna

Postaer Sandstein

Postaer Sandstein

Ein mittel- bis grobkörniger, teilweise gebänderter Quarzsandstein in verschiedenen Struktur- und Farbvarietäten (grauweiß bis gelblichbraun). Er zeichnet sich durch eine hohe Druckfestigkeit aus, ist frostbeständig und verwitterungsresistent.

Verwendung:

  • In der Vergangenheit diente er in großem Umfang für die Herstellung von Mühl- und Schleifsteinen.
  • vielseitiger Einsatz im Bauwesen (z.B. Frauenkirche Dresden, Elbbrücke Pirna)

Cottaer Sandstein

Cottaer Sandstein

Ein feinkörniger Sandstein von hellgrauer bis gelblichgrauer Farbe, teilweise schwach gebändert. Die zahlreichen dunklen Tonhäutchen wurde durch die im feinkörnigen Sediment lebenden kleinen Krebse und Würmer verursacht. Cottaer Sandstein besitzt eine geringere Festigkeit und Verwitterungsresistenz als der Postaer Sandstein, ist dafür aber leichter zu bearbeiten.

Verwendung: (z.B. am Altar der Marienkirche Pirna, dem Teufelserker in Pirna oder dem Altar der Frauenkirche Dresden).

  • Infolge seiner leichten Bearbeitbarkeit wird er von den Bildhauern und Steinmetzen geschätzt und besonders für anspruchsvolle Bildwerke und für komplizierte architektonische Elemente verwendet.

Reinhardtsdorfer Sandstein

Reinhardtsdorfer Sandstein

Ein feinkörniger bis mittelkörniger Sandstein, mittlerer Härte und Druckfestigkeit sowie guter Verwitterungsbeständigkeit. Er tritt in verschiedenen Farbvarietäten von gelblichgrau bis hellgraubraun auf. Seine Struktur ist wie beim Cottaer Stein durch fossile Grabgänge gekennzeichnet.

Verwendung:

  • vielseitiger Einsatz im Bauwesen (z.B. Innenkuppel der Frauenkirche Dresden, Neubau Braunschweiger Schloss)

Veranstaltungen

Pirna – Sandstein voller Leben

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